Verfasst von: tomcatpilot | Juli 29, 2009

Susten-Grimsel-Brienzer See-Thuner See

Es ist 5.32 Uhr morgens, und wir steigen in die S-Bahn nach Basel und fragen uns, ob wir noch ganz dicht sind. Sooooo früh…..

Dabei haben wir je einen Rucksack mit Proviant, und natürlich unsere Kameras. Der Proviant soll möglichst den ganzen Tag reichen, denn unser Ziel ist es ja, so wenig Geld wie möglich auszugeben, aber so viel wie möglich von der Schweiz zu sehen.

Wir reisen heute mit einem GA von der Uni Basel, und, weil es davon für diesen Tag nur noch eines hatte, mit einem Tages-GA von der Gemeinde. Letzteres war zwar etwas teurer als das von der Uni, aber ist , grade für nicht- oder nicht mehr Studenten eine gute Alternative.

In Basel steigen wir um auf den Interregio nach Locarno. Uns soll er allerdings nur bis Göschenen bringen.

Während meine Freundin den erwachenden Tag fotografiert, fallen mir die Augen wieder zu.

Wir hatten uns, aufgrund des Regenwetters der vorherigen Tage, verschiedene Möglichkeiten überlegt.

Für gutes Wetter entweder mit dem Bus über den Susten zu fahren, mit ca einer halben Stunde Aufenthalt in Innertkirchen, dann mit dem nächsten Bus auf den Grimsel. Dort hätten wir dann 2 Stunden Zeit zum wandern.

Oder direkt auf den Grimsel, und dann 3 Stunden Zeit zum wandern.

Für schlechtes Wetter hätten wir noch die Möglichkeit, eine 3 Pässetour per Bus zu machen, über Gotthard, Grimsel und Susten. Das würde bedeuten, nicht zu wandern, aber wer will das schon, im Regen?

Wie sich zeigte, war das Wetter perfekt, sonnig, warm bis heiss. Wir entschieden uns in Göschenen für Variante 1.

Im Bus dann ein kurzer, weniger schöner Moment, als uns nämlich der Fahrer mitteilte, dass dies eine touristische Linie sei, und wir jeder 15CHF Zuschlag zahlen müssten. Das war zwar ärgerlich, aber ohne würden wir nicht auf den Grimsel kommen. Also zahlten wir.

Wir wurden entschädigt, indem der Fahrer sehr viel wissenswertes über die Gegend erzählte, sowie durch ein tolles Panorama, welches wir natürlich fotografierten.

Auf dem Susten (Steingletscher) mussten wir dann den Bus wechseln, und hatten 10 Minuten Aufenthalt.

Susten

Susten

Die Fahrt nach Innertkirchen war dann nicht mehr ganz so spektakulär.

In Innertkirchen hatten wir eine halbe Stunde Zeit, und suchten uns ein ruhiges Plätzchen, um mittag zu essen.

Dann ging es mit dem nächsten Bus auf den Grimsel. Wir stiegen beim Hospiz aus, und begaben uns auf den Wanderweg zur Staumauer des unteren Sees. Dieser Weg führt quasi um den See rum, mal Trampelpfad, mal mit Steinen gelegt, und einmal sogar über ein Stück Restschnee. Auffällig war die doch ganz andere Landschaft als auf dem Susten. Dort ist es viel rauer.

Grimsel, unterer Stausee

Grimsel, unterer Stausee

Der Weg machte Lust auf mehr, aber da wir recht oft, um nicht zu sagen, dauernd , stehen blieben, um Fotos zu machen, konnten wir nur bis zur Staumauer wandern, denn wir wollten ja den Bus runter nicht verpassen.

Der hatte allerdings Verspätung, und so genossen wir noch etwas den Anblick der Berge um uns herum. Wir stellten fest, dass sie sowohl etwas beschützendes, wie auch etwas bedrohliches haben.

Der Bus war voll, und so mussten wir bis Meiringen stehen, aber immerhin holte er seine Verspätung wieder auf, und wir packten es, den Zug nach Brienz zu erwischen.

Dort ist die Schiffsanlegestelle direkt neben dem Bahnhof, und die „Lötschberg“, ein Dampfschiff aus 1914, wartete bereits. Mit ihr jede Menge Leute, die sich aber erstaunlich gut auf dem Schiff verteilten, so dass jeder einen Sitzplatz hatte.

Der See faszinierte uns mit seinem, fast unwirklich wirkenden, grau-blauen Wasser.

Brienzer See

Brienzer See

Das Schiff kreuzte über den See, und wir genossen die Fahrt. Wir gönnten uns ein Eis, und einen Blick in den Maschinenraum, sowie durch ein kleines Fenster auf die Schaufelräder. Seine Ankunft an der nächsten Anlegestelle kündigte das Schiff durch sein lautes Horn an.

Nach knapp 1,5 Stunden legten wir dann in Interlaken Ost an, von wo wir ein kurzes Stück mit dem Zug nach Interlaken West fuhren, wo wiederum direkt beim Bahnhof die Anlegestelle ist. Auch dort wartete bereits ein Schiff, diesmal allerdings nicht so nostalgisch, dafür aber mit einem Platz ganz vorne, die „MS Bubenberg“.

Das erste Stück ging es dann allerdings durch einen Kanal, und zwar rückwärts. Auch hier waren rund um den See Leute am baden, es waren viele Segelboote und Wasserskifahrer unterwegs. Und irgendwie bekamen wir auch Lust zu baden. Denn uns war mittlerweile auch sehr heiss, und wir waren verschwitzt. Der Fahrtwind kühle zwar etwas, aber wir würden daheim noch schnell in den Pool springen, hatten wir bereits beschlossen.

Thuner See

Thuner See

Irgendwann wurde uns dann trotz fotografieren etwas langweilig, und wir spielten eine Runde „Mamma mia“. Auch hier nutzten wir die Zeit, um etwas zu essen. Lediglich die Getränke gingen uns aus, und wir mussten etwas kaufen, was natürlich auf dem Schiff nicht billig war.

Die Gegend um die beiden Seen ist sehr schön, und ich würde gerne dort leben.

Irgendwann, nach 2,5 Stunden ging dann aber auch diese Fahrt zu Ende, und wir legten in Thun an. Hier hatten wir dann noch eine halbe Stunde Zeit, bis unser Zug kam.

Im Zug zurück nach Basel beobachteten wir dann, wie der Tag langsam zu ende ging. Wir waren nun auch müde, und voller Eindrücke des Tages, und freuten uns einerseits auf Daheim, andererseits auf die nächste Tour. Wir hatten bereits beschlossen, dass wir das nächste Mal mehr wandern wollten.

Um 22.22 Uhr waren wir dann wieder in Grellingen, wo das Auto auf uns wartete.

Mittlerweile habe ich auch rausgefunden, auf welchen Buslinien man diesen Zuschlag zahlen muss, nämlich auf allen, die über irgendeinen Pass fahren.

Allerdings gilt der Zuschlag für den ganzen Tag, und man könnte sogar über 3 Pässe damit fahren.

Ein schöner Tag geht zu Ende...

Ein schöner Tag geht zu Ende...

Verfasst von: tomcatpilot | Juli 27, 2009

Recycling

Als ich vor einem Jahr umgezogen bin, ging von meinem Fernsehregal ein Teil verloren, weshalb wir das Regal nicht mehr brauchen konnten. Die Teile wanderten in den Werkstattkeller des Vaters meiner Freundin, und mein Fernseher bekam ein neues Regal.

Regal

Meine Modelle landeten auf einem offenen Regal im Schlafzimmer, was anfangs gut aussah. Leider stellten meine Katzen, vor allem Dino, schnell fest, dass sie die gewünschte Aufmerksamkeit schnell bekommen, indem sie sich zwischen die Modelle setzen. Das dabei auch einiges zu Bruch ging, dürfte klar sein.

Ich war mit dieser Lösung nicht wirklich glücklich, und fand daher die Idee, mit der der Vater meiner Freundin plötzlich kam, sehr gut.

Nämlich aus den Holzböden des alten TV-Regals, und etwas anderem Holz, was er noch hatte, sowie einigen ungebrauchten Glasplatten, einen Schrank für die Modelle zu bauen.

Kurz darauf gingen wir in die Planungsphase. Allen voran die Frage, wie soll es aussehen. Eher niedrig und breiter? Höher und schmäler? Welche Anordnung sollen die Böden haben?

Und dann gingen wir ans Werk, und nun steht er.

schrankIm unteren Teil soll ein Diorama entstehen, mit fliegenden und stehenden Flugzeugen. Ganz rechts im Diorama soll dann das Shuttlemodell hin, eventuell mit kleinen Gadgets, sofern es funktioniert.

Oben kommen noch 2 Böden rein, eventuell aus Glas, sowie das zweite Tomcat Modell und anderes. Über der Tomcat Lampe wird das Modell der SR-71 hängen.

In den beiden Klappen unten sind jetzt schon die kleineren Bausätze, und eventuell verstaue ich da auch das Werkzeug, wenn ich nichts baue.

Licht soll auch irgendwann noch rein, also, bis er ganz fertig ist, wird noch eine ganze Weile vergehen, aber ich halte euch auf dem laufenden ;)

Verfasst von: tomcatpilot | Juni 28, 2009

Fazit

Mein Fazit ist, dass ich mich habe von der Aussage, das Event sei auch Kindertauglich, beruhigen lassen. Ich hab die Strecken aber unterschätzt.

Da ich mir aber sicher bin, dass die Teilnahme ein Erlebnis für sich ist, werde ich wohl mal einen Fahrtechnikkurs besuchen, und es nochmal probieren.

Das mit dem Nebel war natürlich schade, und ich hoffe für die anderen, dass er sich noch verzogen hat. Wie es ohne ihn gewesen wäre, und ich mich nicht verfahren hätte, weiss ich nicht. Mit ihm und ohne mehr Fahrtechnikkenntnisse, war mir das Risiko jedenfalls zu gross.

Verfasst von: tomcatpilot | Juni 28, 2009

Tag2, DER Tag

Nach einer leider weniger tollen Nacht, riss mich der Wecker um 7 unsanft aus dem leider viel zu kurzen Schlaf. Mein Hirn wollte sich die ganze Nacht nicht abschalten lassen, meine Gedanken kreisten um alles und jedes. Ich konzentrierte mich darauf, nichts zu denken, aber das hielt mich auch vom Schlafen ab. Dazu kam, dass die , sich selbst aufblasende, Matratze die ganze Luft an die Füsse beförderte, sobald ich drauf lag. Ich versuchte mich dran zu gewöhnen, was leider nicht klappte. Dieses Ding wird rausfliegen!

Nach dem Frühstück befüllte ich meine Getränkespender und machte mich auf den Weg nach Champery. Dort erhielt ich in der Tourist Information mein Rider Package. Dieses bestand aus der Startnummer, samt Kabelbindern, um sie am Bike zu befestigen, ein Armband für den Zutritt zu den Verpflegungszonen, ein T-Shirt, ein Schlüsselband, mehrere Energieriegel, ein Routenbuch, Werbematerial diverser Firmen und einer französischen Bikezeitschrift. Leider war in meinem Rucksack nicht genug Platz für alles, so dass ich mich von der Zeitschrift und der Werbung trennte. Auch wenn die Zeitschrift sicher hilfreich gewesen wäre, mein Französisch zu verbessern.

Mit der  Seilbahn ging es nach oben. Mit mir waren nur Downhiller in der Kabine.  Oben war dichter Nebel, der Weg führte steil bergab und bestand aus grobem Schotter. Ich zögerte eine Weile, fuhr dann aber doch den andern hinterher, weil ich dachte, sie wüssten, wo es lang geht. Schilder sah ich nämlich keine. Allerdings hatte ich die anderen schnell aus den Augen verloren, denn die liessen es trotz Nebel rollen. Kurz darauf hielt ich an, kramte das Buch hervor, und versuchte rauszufinden, wo ich war. War aber wegen dem Nebel unmöglich.

Doch dann fuhren wieder einige vorbei, und ich dachte, es scheint doch richtig zu sein, und fuhr weiter. Bis zu dem Schild, welches mir mitteilte, dass ich zur Downhill Strecke unterwegs war, wo ich ja nun nicht hinwollte. Ich beschloss also, wieder zurück zu schieben, und zu versuchen, den Punkt zu finden, wo ich falsch gefahren war.

Auch kamen mir Zweifel, ob ich das wirklich packen würde, denn ich hatte das Gefühl, von Fahrtechnik nicht genug Ahnung zu haben. Die Beschreibung der weiteren Strecke in dem Buch trug da noch ihren Teil dazu bei.

Als ich den Punkt erreicht hatte, war der Nebel immer noch da, und ich kämpfte mit meinem Gewissen. Sollte ich die letzten Meter zur Seilbahnstation noch schieben, und wieder runterfahren? Oder würde ich mich dafür danach nicht mehr leiden können? War ich feige, oder vernünftig? Würde es andererseits Spass machen, weiter zu fahren, aber dauernd zu denken, man stürzt bestimmt gleich?

Ich entschied mich für die Seilbahn.

Teilte unterwegs noch per SMS an meine Freundin und meine Mutter mit, dass ich nicht fahre, sondern auf dem Weg zurück zum Camping bin. Allerdings fühlte ich mich ziemlich mies. Aber beide meinten, dass es nur vernünftig gewesen war, auch wegen dem Nebel. Naja.

Zurück auf dem Camping war ich erstmal unschlüssig, was ich tun sollte. Noch eine Nacht bleiben? Mit dem Auto eine Fototour machen? Es begann zuzuziehen, und der Gedanke, noch eine Nacht auf dieser Matratze zu verbringen, freute mich nicht grade.

Nachdem ich duschen war, begann ich also zu packen und machte mich auf den Heimweg. Unterwegs begegnete mir noch die Sintflut, aber hier daheim ging es wieder. Ich war dann früh im Bett, und hab meinen Schlafrückstand wieder eingeholt.

Verfasst von: tomcatpilot | Juni 28, 2009

Bin ich….?

Bin ich ein Biker? Ok, ich habe ein Bike, ja, aber bin ich Biker genug, hier mitfahren zu können?

Warum kann ich nicht aufhören, mich das zu fragen? Jetzt bin ich hier, jetzt habe ich so lange drauf gewartet und mich drauf gefreut. Es gibt kein zurück, ich werde fahren!

Das was passieren kann, ist, dass ich schon KO in Champery ankomme, Schrammen, falls ich stürze, mehr hoffentlich nicht.

Verfasst von: tomcatpilot | Juni 28, 2009

Tag1

Nachdem alles gepackt war, montierte ich den Träger. Allerdings liess der sich wegen Rost nicht festziehen. Auch mit dem Hammer gegen den Griff schlagen, half diesmal nicht. Das Ding liess sich keinen mm drehen. Das ich anfing zu fluchen, liess es auch kalt. Also beschloss ich, an der Tanke Rostlöser zu kaufen. Doch auch der brachte keine Wirkung. Nach 20 Minuten beschloss ich dann so zu fahren, halt vorsichtig und langsam.

Die per Routenplaner ausgedruckte Strecke führte zeitweise quer durch die Pampa, was mich wunderte. Ich dachte schon, ich hätte mich verfahren. Aber dann fand ich Champery doch noch, wo ich Ausschau nach dem Camping hielt. Dem Schild folgend fuhr ich durch Champery, aus Champery hinaus, noch weiter, auf und ab, und dann war ich da.

Der Platzwart spricht englisch, was mich freute, und ihn sicher auch, wenn er wüsste, wie fürchterlich mein Französisch ist.

Der Platz ist recht klein, und derzeit scheinbar nur von Bikern bewohnt. Sie kommen laut Autokennzeichen aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Holland und England.

Mir wurde ein Platz am Waldrand zugewiesen, neben dem Fluss, der ordentlich rauscht.

Nachdem alles aufgebaut war, habe ich die Gegend erkundet, und Bilder gemacht. Einen See gibt es hier nicht. Welcher Campingführer auch immer das geschrieben hatte, sicher, dass ihr diesen Platz meint?

Nacher gibts noch Dosenfutter, ne Dusche und ne hoffentlich gute Nacht.

Verfasst von: tomcatpilot | Juni 26, 2009

Es geht los!!!

So, die Tasche ist gepackt, das Zelt schon im Auto. Jetzt muss nur noch der Rest rein, der Träger und das Bike drauf, und dann kanns auf die Piste gehn!

Die letzte Nacht war leider sehr schlaflos, erst um halb 7 heute morgen konnte ich schlafen. Leider klingelte um 9 wieder der Wecker.

Obs dran lag, dass ich die letzten 7 Nächte davor arbeiten musste, oder doch an der Aufregung? Ich weiss es nicht.

Naja, also, bald gehts los, und die Erlebnisse folgen dann ab Sonntag abend.

Verfasst von: tomcatpilot | Juni 24, 2009

Aufgeregt

Ich gebe zu, ich bin aufgeregt. Warum?

Zum einen, weil ich von Fahrtechnik wenig Ahnung habe, und hoffe, das bewältigen zu können, ohne mir sämtliche Knochen zu brechen.

Zum anderen frage ich mich, ob es nicht besser wäre, die Plattform Pedale zu montieren. Ich denk zwar schon, schnell genug aus den Klickpedalen rauszukommen, aber vielleicht wäre das etwas, was mir mehr ein Gefühl von Sicherheit geben würde?

Ich hab auch angefangen, meine Sachen zu packen, ich arbeite da nach Liste. Trotzdem werd ich das Gefühl nicht los, etwas zu vergessen.

Und dann das Französisch, doch, es macht mir schon irgendwie Sorgen, dass ich kaum Französisch kann. Ein kleiner Trost ist, dass der Veranstalter von knapp 4000 Leuten aus 25 Ländern redet, die teilnehmen. Die werden , schätzungsweise, auch nicht alle Französisch reden.

Mal wieder typisch, ich mach mich verrückt, und hinterher lach ich drüber. Hoff ich….

Verfasst von: tomcatpilot | Juni 22, 2009

Vorbereitungen

Vor 2 Wochen begann ich mit den Vorbereitungen. Naja, nicht so richtig, eigentlich liess ich nur die Scheibenbremsen, die ich geschenkt bekommen hatte, montieren. Wenn das nicht ein guter Anlass war?

Jetzt ist es nicht mal mehr eine Woche, bis ich losfahre, und langsam beginne ich Listen zu schreiben, was ich brauche, was noch gekauft werden muss usw.

Das Auto möchte noch entrümpelt werden, Sprit wird es wohl auch noch wollen, das Zelt will rausgekramt werden, kontrolliert werden, ob noch alles dabei ist, was dazu gehört. Gaskocher, Töpfe , Lampe und Ersatzkartuschen wollen eingepackt werden. Sachen zum Geschirrspülen. Die Bikeklamotten samt Helm, Badesachen (da hat es einen See), Klamotten, Duschzeug usw, alles will gepackt werden. Kühlakkus muss ich bei meiner Freundin leihen, Lebensmittel kaufen. Schreibzeug, um meine Erlebnisse zu dokumentieren.

Warum hat man beim Camping eigentlich ständig das Gefühl, mindestens 4 Wochen wegzufahren, anhand eines vollgestopften Autos?

Wobei es ja doch faszinierend ist, das Auto ist wenn man wirklich 4 Wochen wegfährt, nur unwesentlich mehr voll, als wenn man grade mal 3 Tage weg ist.

Bei mir daheim muss ich vorher auch noch einiges tun, aufräumen, Geschirr spülen, staubsaugen wäre nicht schlecht. Ich hoffe, meine Freundin wird sich um meine 2 Kater kümmern, und um die Unmengen an Guppys. Die ist mein Chaos zwar schon gewöhnt, aber ich mag auch nicht heimkommen, und gleich das Gefühl haben, endlich aufräumen zu müssen.

Naja, mir fällt bestimmt noch mehr ein, was ich noch tun muss, hoffentlich bevor ich fahre ;)

Verfasst von: tomcatpilot | Juni 21, 2009

Zweiter Versuch

Bereits im Februar meldete ich mich dann zum diesjährigen Event an. Wieder für die 45km, samstags. Als Startort wählte ich diesmal Champéry, in der Schweiz.

Ich begab mich auf die verzweifelte Suche nach dem Campingplatz, zumindest seiner Internet Präsenz. Irgendwann hatte ich dann endlich die Mailadresse und fragte, ob es denn noch Plätze gäbe.

Viel Platz brauche ich ja nicht, mit meinem Zelt, meinem Auto, und mir.

Die Antwort kam… Auf französisch :o Aber, wie ich mit Hilfe von Leo.org festellte, sie war positiv.

Darüber hatte ich mir letztes Jahr ja gar keine Gedanken gemacht. Französisch… Lange ists her, die zwei Jahre in der Schule, und viel ist leider nicht hängengeblieben.

Aber, da die Website vom Event ja auch in englisch verfügbar ist, was ich zum Glück recht gut beherrsche, hoffe ich, dass es Möglichkeiten der Verständigung geben wird ;)

Tja, und so wie es derzeit aussieht, werde ich dieses Jahr tatsächlich starten!

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